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Wiener Barockfassade mit Gusseisen-Eckbalkon

Mehrwert schaffen mit einem Bauherrenmodell

Mit einem Bauherrenmodell investieren Sie langfristig in Wohnimmobilien und profitieren von Mieteinnahmen, steuerlichen Effekten und realen Vermögenswerten.

Was ist ein Bauherrenmodell?

Bei dieser Investmentform erwerben mehrere Investor:innen gemeinsam eine Wohnimmobilie, die durch wohninvest saniert und weiterentwickelt wird. Als Eigentümer:in eines sorgfältig ausgewählten Projektes tragen Sie zur Schaffung von leistbarem Wohnraum bei. Zusätzlich profitieren Investor:innen von laufenden Mieteinnahmen sowie steuerlichen Effekten, die diese Investmentform in Österreich besonders interessant machen.

In 3 Schritten zum Bauherrenmodell

Ein Bauherrenmodell ist ein langfristiges Immobilieninvestment, das klare Struktur und professionelle Umsetzung erfordert. wohninvest begleitet Investor:innen dabei von der ersten Analyse bis zur laufenden Bewirtschaftung der Immobilie.

Der Ablauf im Überblick

Vater und Kind studieren am Boden sitzend ein großes Buch
01 Auswahl
Gemeinsam klären wir steuerliche Rahmenbedingungen, Anlagehorizont und Renditeziele. So erkennen wir, welches Bauherrenmodell zu Ihrer Investmentstrategie passt.
Junge Frau blickt aus dem Fenster auf die gegenüberliegende Fassade
02 Investition
Mit Ihrer Beteiligung investieren Sie direkt in eine konkrete Immobilie. Planung, Umsetzung und Koordination übernehmen wir gemeinsam mit erfahrenen Partnern.
Schlüsselbund mit Bartschlüsseln im Schloss
03 Ertrag
Während die Immobilie saniert oder erweitert wird, informieren wir Sie laufend. Nach Fertigstellung profitieren Sie von Mieteinnahmen und steuerlichen Effekten.

Realistische Annahmen als Basis des Investments

Entscheidend für den Erfolg eines Bauherrenmodells sind realistische Annahmen zu Baukosten, Mietentwicklung und Finanzierung. wohninvest kalkuliert Projekte bewusst konservativ und legt Wert auf tragfähige Szenarien statt optimistischer Prognosen. Mit unserem Prognoserechner können Sie selbst nachvollziehen, wie Mieteinnahmen, steuerliche Effekte und öffentliche Förderungen zum langfristigen Anlageerfolg beitragen.
Junger Mann verschränkt Arme hinter dem Kopf und blickt auf Stadt
Eigenkapital
In der Position Eigenaufwand sehen Sie jenen Beitrag, den Sie - je nach Projekt - über drei bis vier Jahre tatsächlich aus vorhandenem Eigenkapital aufbringen müssen.
Steuerersparnis
Eine wesentliche Finanzierungskomponente von Bauherrenmodellen sind Steuereffekte. Aufwände aus der Errichtung und Sanierung des Objekts senken die Einkommensteuer, die Sie aufgrund Ihrer beruflichen Tätigkeit zahlen müssen. Unser Investitionsrechner zeigt Ihnen eine Prognose Ihrer wahrscheinlich Steuerersparnis.
Förderungen
Die Sanierung von Wohnbau wird gefördert: Zuschüsse von Ländern und dem Bund sollen leistbaren Wohnraum und die Erhaltung traditioneller Siedlungsgebiete sicherstellen. Der Prognoserechner zeigt Ihnen anschaulich, wie Sie von Förderungen profitieren.
Schlüsselbund mit Bartschlüsseln im Schloss
Mieteinnahmen
Laufende Mieteinnahmen tragen nach Fertigstellung wesentlich zur Finanzierung Ihrer Immobilien-Anlage bei. Der Prognoserechner zeigt Ihnen, mit welchen Mieteinnahmen Sie rechnen können.

Nicht jedes Bauherrenmodell ist ein gutes Investment

Entscheidend sind Standort, Nachfrageentwicklung und Finanzierungsstruktur. Deshalb prüfen wir jedes Bauherrenmodell sorgfältig – von Mikrostandort und Vermietbarkeit bis zu konservativen Finanzierungsannahmen und steuerlicher Tragfähigkeit. Nur Projekte, die diesen Kriterien entsprechen, bieten wir Investor:innen an.

Aktuelle Bauherrenmodelle

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02
Zentral mit Zug zum Sieger In der Grazer Ulrich-Lichtenstein-Gasse 19 entsteht nahe Ostbahnhof, Sportarena und Industrieregion ein modernes Wohnensemble mit drei Gebäudekörpern und insgesamt 29 hochwertig geplanten Wohnungen. mehr erfahren
Fassade Rendering Hessenplatz Steyr
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03
Investieren aus Tradition Mit durchdachten Grundrissen in einer stark nachgefragten Lage bietet dieses Objekt sowohl hohen Wohnkomfort als auch beträchtliches Wertsteigerungspotenzial. Das Gründerzeithaus steht für ein attraktives Renditeobjekts in einer traditionsreichen Wirtschaftsregion. mehr erfahren

Fragen und Antworten

Was sind die Unterschiede zwischen einem Bauherrenmodell und dem Kauf einer Wohnung?

Ein Bauherrenmodell ist ein Immobilieninvestment, bei dem vor allem Ertrags- und Steueraspekte im Vordergrund stehen – nicht das eigene Wohnbedürfnis. Zwar können die Immobilien nach bestimmten Fristen auch selbst genutzt werden, doch wer in erster Linie eine Wohnung für den Eigenbedarf sucht, ist mit dem Kauf einer Eigentumswohnung besser beraten.

·       Steuerliche Unterschiede
Beim Bauherrenmodell können Bau- und Sanierungskosten über 15 Jahre beschleunigt abgeschrieben werden. Auch Planungs-, Vermittlungs- und Finanzierungskosten sind sofort absetzbar. Zudem kann die Vorsteuer auf Bauleistungen rückgeholt werden. Beim Wohnungskauf sind Abschreibungen nur bei Vermietung möglich – und das über Jahrzehnte.

·       Unterschiede bei Förderungen
Bauherrenmodelle profitieren je nach Bundesland von Fixzinsdarlehen und Zuschüssen, die bis zu 20 % der Investitionskosten abdecken können. Eigentumswohnungen sind in der Regel nicht förderfähig – außer bei speziellen sozialen oder Sanierungsprogrammen.

·       Unterschiede beim Risiko
Im Bauherrenmodell werden Erträge und Risiken gemeinschaftlich getragen. Beim klassischen Wohnungskauf liegt die Verantwortung – etwa bei Leerstand oder Instandhaltung – vollständig bei der Eigentümer:in.

Ab welchem Einkommen lohnt sich ein Bauherrenmodell?

Ein Bauherrenmodell kann ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 40.000 Euro sinnvoll sein. Besonders wirksam sind die steuerlichen Effekte ab einem Steuersatz von etwa 48 % – dieser wird bei einem Bruttojahreseinkommen ab rund 70.000 Euro erreicht.

Je höher das Einkommen, desto stärker kann sich der Effekt auf den Vermögensaufbau auswirken. Daher eignet sich diese Form der Investition besonders für einkommensstarke Zielgruppen wie Unternehmer:innen, Freiberufler:innen oder Führungskräfte.

Ab welchem Betrag kann ich in eine Bauherrenmodell investieren?

Die Einstiegsumme variiert je nach Projekt. In der Regel ist eine Beteiligung ab etwa 30.000 bis 50.000 Euro möglich – meist verteilt über drei bis vier Jahre. Dadurch bleibt der Vermögensaufbau planbar und gut in den persönlichen Finanzrahmen integrierbar.

Je nach Projektstruktur kann auch eine flexible Gestaltung des Eigenkapitaleinsatzes vereinbart werden – immer mit dem Ziel, das Investmentmodell passend zu Ihren Möglichkeiten umzusetzen.

Eignet sich ein Bauherrenmodell zur Pensionsvorsorge?

Ja – das Bauherrenmodell kann ein attraktiver Baustein zur langfristigen Pensionsvorsorge sein. Während der aktiven Berufsjahre wirken steuerliche Effekte durch die verkürzte Abschreibung von Bau- und Sanierungskosten. Nach Ablauf von Förder- und Bindungsfristen wird die Immobilie zu einer stabilen Einkommensquelle: Mieteinnahmen können marktgerecht angepasst werden und sichern laufende Erträge im Ruhestand.

Darüber hinaus schützt die Sachwertanlage vor Inflation, bietet potenziellen Wertzuwachs und kann vererbt oder verkauft werden. So verbindet das Bauherrenmodell Kapitalaufbau mit langfristiger Einkommenssicherung und trägt zur finanziellen Stabilität im Alter bei.

Welche Rendite bringt ein Bauherrenmodell in Wien?

Bei Bauherrenmodellen in Wien sind laufende Mietrenditen nach Steuern von rund 3 % bis 4 % jährlich realistisch. Diese beziehen sich ausschließlich auf die regelmäßigen Mieteinnahmen – mögliche Wertsteigerungen oder Verkaufserlöse sind dabei nicht berücksichtigt.
Die Renditen sind inflationsgeschützt, da die Mieten indexiert sind. Zudem sorgen Mietenpools für eine Abfederung von Leerstandsrisiken. Steuerliche Effekte wie die beschleunigte Abschreibung und förderbegünstigte Darlehen stabilisieren die Ertragsbasis zusätzlich.
So bietet das Bauherrenmodell eine verlässliche Einkommensquelle, die unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen funktioniert.

Wie wirkt sich eine Baukostensteigerung auf mein Investment aus?

wohninvest plant jedes Projekt mit einer Reserve, um mögliche Baukostensteigerungen abzufangen. Sollten die Kosten dennoch höher ausfallen, hat das auf die Rendite nur geringe Auswirkungen. Der Grund: Zusätzliche Baukosten werden über die Abschreibung berücksichtigt und glätten sich dadurch über den gesamten Projektzeitraum.

Wie flexibel bin ich, wenn sich meine Pläne ändern?

Nach Erreichen des Totalgewinns ist ein Verkauf unkompliziert möglich, da bis dahin alle Förderungen bereits zurückgeführt wurden. Es fällt lediglich die Immobilienertragsteuer (Immo-ESt) an.

Vor Erreichen des Totalgewinns bestehen mehrere Optionen:

  • Vererben oder Verschenken: Beide Varianten folgen denselben Rahmenbedingungen. Anteile lassen sich unkompliziert übertragen – entweder zu Lebzeiten oder im Todesfall. Die noch offenen steuerlichen Abschreibungen (1/15 AfA) können von Erben oder Beschenkten übernommen werden.

  • Verkaufen: Ein Verkauf ist möglich, allerdings kann die beschleunigte Abschreibung danach nicht weitergeführt werden. Zudem fällt Immo-ESt an.

Vater und Kleinkind sitzen am Boden und lesen ein Buch in Wohnzimmer

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